Presse:

  • Veranstaltungen 2016

Musik im Garten — 26. Juni 2016, 15 bis 19 Uhr

Im Garten von Odile Landragin wird —– zum achten Mal —– an verschiedenen Orten unterschiedliche Live-Musik erklingen, begleitet von Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen. Findet auch bei schlechtem Wetter statt, nur bei Dauerregen fällt es aus.

Duo Balance — Gesang und Gitarre
Wenn Christine Maringer-Tries und Johannes Peter Tries – von subtiler Gitarrenmusik begleitet – ihre Lieder, Songs und Chansons anstimmen, ist der Name „Duo Balance“ Programm. Chansons der Franzosen Louis Capart oder Georges Moustaki, englischsprachige Songs aber auch traditionelle und zeitgenössische deutsche Lieder werden gefühlvoll interpretiert und erhalten durch eigenständige Arrangements eine ganz besondere Note.

Les Calcatoggios — Pop-Ska
Domi und Sandra am Mikro, Ela am Schlagzeug, Roland an der Gitarre, Hajo am Bass, Paula am Saxofon und Claudia an der Trompete. In dieser Konstellation mischen Les Calcatoggios sonst die Berliner Ska-Szene auf – diesmal mischen sie in Gonsenheim! Sie machen eine lebendige und erfrischende Musik, mit der sie jeden zum Tanzen und Mitsingen bewegen wollen. Eingängige Melodien, geniale Rhythmuswechsel und Mut zu Ungewöhnlichem lassen die Tanzschuhe qualmen.

Bedde' n Ko — Gesang und Gitarre
Sandra Beddegenoots-Gesang und Stefan Kowollik-Gitarre zelebrieren die vielfältigen Möglichkeiten der Voice- & Guitar-Besetzung. Das Duo ist ein musikalischer Mikrokosmos! Im Spiel mit Sound und Groove erschaffen sie Klangräume, in welche der Hörer eingeladen wird. JazzStandards, PopSongs, Tuck&Patti-Covers und Eigenkompositionen.

Mainz 04 — Saxophonquartett
Das erste Mainzer Saxophonquartett steht für große Emotionen und sportlichen Esprit. Erleben Sie gigantische Spielfreude, kompromisslose Dynamik und perfekten  Harmoniefluss!

Eintritt: 10 € (Kinder bis 14 und GonsKultur-Mitglieder frei), Einlass: ab 14.30 Uhr

Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12

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Literatur in Gärten — Juli und August, jeden Sonntag 17-18 Uhr

Urlaub in Gonsenheim: umgeben von privatem Grün ganz entspannt einer vorgetragenen Geschichte oder Lyrik lauschen, gedacht als sommerliche, geistige Erfrischung.

 


___ 3. Juli  An der Prall 8
Löwen wecken
von Ayelet Gundar-Goshen
Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben – warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft. Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.
Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, lebt und arbeitet als Autorin und Psychologin in Tel Aviv. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet.

___ 10. Juli  Breite Straße 8
Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« – Privatbriefe an die DDR-Regierung  von Siegfried Suckut (Herausgeber)
In Tausenden von Briefen an die Staatsspitze, Parteifunktionäre und Medien äußerten DDR-Bürger ihre Meinung, manche offen unter ihrem Namen, die meisten anonym. Die Kritik ist deutlich: »SED = selten etwas da«; »Die Maschinen- und Ersatzteilversorgung ist eine große Pleite!«. Klar spiegeln die Briefe Gedanken, Ängste und die zunehmende Wut der Bevölkerung wider. Es gab auch Post an Politiker und Medien in der BRD, und umgekehrt wandten sich Westdeutsche an DDR-Institutionen. Ihre Adressaten erreichten diese Schreiben niemals, dafür sorgte die Stasi, die täglich ca. 100.000 Briefe kontrollierte. Der Politologe Siegfried Suckut, langjähriger Mitarbeiter der Stasiunterlagenbehörde, hat eine prägnante Briefauswahl aufbereitet, die eine spannende, manchmal fast absurd anmutende Lektüre bietet und faszinierende Einblicke in den DDR-Alltag und in die deutsch-deutsche Geschichte eröffnet.

___ 17. Juli  Kirchstraße 49 
Herr Klee und Herr Feld von Michel Bergmann  

Die Haushälterin kündigt, und so müssen sich die Brüder Kleefeld, wohnhaft in einer Villa im Frankfurter Westend, nach einem Ersatz für die gute Frau Stöcklein umsehen. Es bewirbt sich die Zamira, die die Herzen der beiden alten jüdischen Herren mit Klugheit und jugendlichem Charme erobert: Moritz ist 87 und emeritierter Psychologieprofessor, sein Bruder Alfred ist zwei Jahre jünger und hat einst in mittelmäßigen Dracula Filmen mitgewirkt. Vor Zamira pflegten die beiden Brüder ihre altersbedingten Leiden, jetzt erwachen sie plötzlich zu neuem Leben. Denn Zamira ist nicht nur attraktiv und intelligent, sondern auch Palästinenserin. Zwischen Adrenalinklicks und zarter Anmache geraten die Brüder mehr und mehr in die Auseinandersetzung mit der konfliktreichen Gegenwart und Vergangenheit – humorvoll, nachdenklich und meisterhaft ironisch erzählt.
Michel Bergmann
wurde 1945 als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren. Nach einigen Jahren in Paris zogen die Eltern nach Frankfurt am Main. Bergmann machte eine Redakteurs-Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau und arbeitete als freier Journalist. Später dann als Autor, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent.

___ 24. Juli Am Gonsbach, Zugang über Backesgaade, vor der Fußgängerbrücke rechts, ist beschildert
Der Paradiesgarten von Eva Maaser
Gibt es den Garten Eden wirklich – jenen Ort, an dem die Geschichte der Menschheit begann? Im Jahre 1200 wird die Suche nach dem Paradies auf Erden für den Benediktinernovizen Christoph zur heiligen Aufgabe, aber auch zur Obsession. Seine gefahrvolle Reise führt ihn nach Konstantinopel, nach Kairo und Bagdad ... und schließlich weit über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus: Sein Verlangen ist so groß, dass er aus der Zeit gerissen wird. Christoph durchwandert die Jahrhunderte, die prachtvollen Gärten des Orients, das Versailles der Renaissance, das England des 18. Jahrhunderts – doch wird er dem Mysterium, das sein Leben bestimmt, jemals auf die Spur kommen?

___ 31. Juli  Gutenbergstraße 46
De Holzworm – Erzählungen von Inge Reitz-Sbresny
Inge Reitz-Sbresny (* 20. Juni 1927 in Mainz; † 28. September 2011 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Texte in Mainzer Mundart und Hochdeutsch. Sie schrieb für den Hörfunk, veröffentlichte zahlreiche Sammlungen mit Kurzgeschichten und Erzählungen, einen Gedichtband und Bühnenstücke. Für die Mainzer Allgemeine Zeitung schrieb sie eine wöchentliche Kolumne.
„Im Werk von Inge Reitz-Sbresny spiegelte sich stets das Denken und Fühlen, das Wesen der Mainzer wider. Ihre Gedichte und Erzählungen tragen den typischen Mainzer Humor sowie eine Mischung aus Freude und Schmerz in sich. Ihr schriftstellerisches Werk war im angenehmsten Sinne hintergründig und bodenständig zugleich.“ Jens Beutel

 

Das ist schon gewesen:

Kino: »Phoenix« — 16. April 2016, 20 Uhr

Deutschland 2014. Drehbuch u. Regie: Christian Petzold.
FIPRESCI-Preis 2014

Die jüdische Sängerin Nelly (Nina Hoss) kehrt aus dem Konzentrationslager zurück. Im Gesicht völlig entstellt unterzieht sie sich mehreren Operationen, um später in Berlin wieder Fuß zu fassen und ihren Mann Johnny (Roland Zehrfeld), der sie vermutlich verraten hat, wieder zu finden. Johnny glaubt, seine Frau sei tot, doch die große Ähnlichkeit zu dieser angeblich fremden Frau bringt ihn auf den Gedanken, sie könne Nelly spielen, um an das gemeinsame Erbe zu kommen. Nelly lässt sich auf das gefährliche Spiel ein, in der Hoffnung, ihr Mann werde sie, wie einst, erkennen und sehen können.

Der Regisseur Christian Petzold bedient sich erzählerischer Elemente des Hitchcock Klassikers „Vertigo“, in dem die Hauptfigur John Madeleine nach seinen Vorstellungen neu erschafft.

„Phoenix“ zeigt vor dem Erbe der deutschen Nachkriegsgesellschaft die Schwierigkeiten eines Neuanfangs, sowohl individuell bei Nelly und Johnny, als auch national.

Eintritt: 5 €

Jugendzentrum GONSO/GoFi, Mainzer Straße 2
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JazzFrühstück 8 — 13. März 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.

Simon Höneß ­­– Mainzer Pianist und Geschichtenerzähler der Band superfro, die schon mehrfach mit ihren Konzerten im Rahmen von GonsKultur begeistert hat.

Bei schönem Wetter ist er oft mit seinem rollenden Straßenklavier unterwegs und entlässt die Töne am Mainzer Rheinufer, auf dem Marktplatz des südfranzösischen Aix-en-Provence oder auf versteckten Feldwegen der Toskana in die Freiheit ...

Er spielt, wie ihm „der Schnabel gewachsen ist" – mal lyrisch schön, mal groovend lässig, mal provokativ laut, mal fast unhörbar leise ... und selten so, wie man's grad erwartet! Mal geht der Kinderlieder-Gaul mit ihm durch, mal werden die Beatles politisch äußerst unkorrekt zerpflückt ... mal schwelgt er in alten Jazzstandards, mal vertont er in Eigenkompositionen diejenigen Szenen, die ihn bewegt haben ...
Jazz mal anders – Filmmusik für's Kopfkino der Zuhörer.

Begrenzte Platzzahl —– keine Reservierung.
Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.

Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben.

Café GENUSS, Breite Straße 43
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JazzFrühstück 7 — 28. Februar 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

Piano: Manuel Seng

Dieser Sonntag beginnt für Sie mit einem doppelten Genuss: den Raum erfüllen an diesem Morgen Kaffeeduft und Jazzharmonien, das Frühstück schmeckt, mit einer Prise Bebop gewürzt, besonders gut und der Löffel in Ihrer Kaffeetasse swingt im Takt mit.

Manuel Seng spielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier, zunächst im klassischen Fach. Schon früh zeigte sich sein großes Talent: Er gewann mehrere erste Preise bei „Jugend musiziert" und hatte Auftritte unter anderem in der Kölner Philharmonie. Seit seinem Studium der Jazz- und Populärmusik ist der Gonsenheimer Jazzpianist in verschiedenen Formationen tätig. Neben seinen Auftritten (Jazzclubs, Frankfurter Hof Mainz, Open Ohr Festival, Jazzkeller Frankfurt, Staatstheater Mainz, Bayrische Staatsoper uvm.) komponiert und arrangiert er für unterschiedlichste Bandbesetzungen, unterrichtet und gibt Workshops.

Jazzfreunde werden sich erinnern: 2015 begeisterte er das GonsKultur-Publikum mit einem großartigen Konzert seines Trios SENG | KÜHN | JENTZEN. 

Begrenzte Platzzahl – keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10.00 Uhr.
Für die Dauer des Konzerts (11.00 bis ca. 12.30) wird ein Eintritt von 5,00 Euro erhoben. 

Café GENUSS, Breite Straße 43
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Szenische Lesung mit Musik — 20. Februar 2016, 20 Uhr

„Lieber Kummer als gar nichts ...“

Literatur und Alkohol

Szenische Lesung mit Musik

von Isabel Binder (Stimme) und Claudia Hornbach (Akkordeon).

Der Alkohol und die Literatur erscheinen oft als verschwistert – nicht nur im Bild vom Verse kritzelnden und Rotwein trinkenden Bohemien.
Die Droge, die dem Bewusstsein die gewohnten Pfade zu verlassen hilft, ähnelt gerade darin der Kunst. Und häufig benötigen die Künstler den Wein oder den Whisky, um sich diesen Weg ins Unbekannte zu öffnen.
Manchen kann Alkohol Empfindungen, Wahrnehmungen, Gefühle steigern. Anderen hilft er Blockaden zu lösen, die im nüchternen Zustand den künstlerischen Ausdruck hemmen.
In einer erstaunlichen Anzahl von Texten haben sich Schriftsteller damit beschäftigt, dass und warum sie trinken. Teilweise erscheinen solche Texte selbst als rauschhafte Tiraden, in denen sich die Verachtung auf die kleindenkende Welt entlädt. Schließlich aber ist Literatur immer wieder das Feld, in dem die ganze, vielfältige und differenzierte Kultur des Herstellens und Genießens von Alkoholika mit all ihren Wirkungen auf Körper und Geist ihre kongeniale Sprache findet.

Mit Texten u. a. von Mann, Busch, über Brecht und Joachim Ringelnatz – durchwirkt mit Liedern und Musiken von Brel, Weil, Holländer u. a.

Isabel Binder: Schauspielerin
Ausbildung in Hamburg. Gastverträge am Schauspielhaus Hamburg, Hamburger Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim. Tätigkeit als Kommunikationstrainerin für Unternehmen und Institutionen. Lebt in Frankfurt am Main.

Claudia Hornbach: Akkordeonistin
Studium in Mainz und Trossingen; konzertiert vor allem mit zeitgenössischer Akkordeonmusik und Kammermusik, Mitglied des Mutare-Ensembles, darüber hinaus Mitwirkung bei Opernprojekten und Lesungen, tätig als Musikpädagogin. Lebt in Frankfurt am Main.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Wir reservieren nicht!

Gasthaus ZUM LÖWEN, Mainzer Str. 2               
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JazzFrühstück 6 — 24. Januar 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück gibt GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss jungen Jazzmusikern Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre ihr musikalisches Schaffen zu präsentieren. 

Wir freuen uns, David Mehre wieder zu begrüßen, der schon im letzten Jahr das JazzFruehstück-Publikum begeisterte.

David Mehre begann früh mit dem Gitarrespiel – sein musikalischer Weg führte ihn über Pop und Rock schließlich zum Jazz. Er steht kurz vor dem Abschluß seines Studiums der Jazz-Gitarre an der Musikhochschule in Mainz.

Der Mainzer Jazzgitarrist komponiert und arrangiert für das David Mehre Quartett. In seinem Solo-Programm spielt er bekannte Jazz- und Popstandards in eigenen Interpretationen. Er legt dabei großen Wert darauf, genug Raum für Improvisation und Spon­ta­ne­i­tät zu lassen.

Mehre spielt akustische Gitarre, die durch ihren intimen Klang und die Möglichkeit des perkussiven Spielens eine besonders lebendige Ausdrucksweise ermöglicht. Zu seinem Repertoire zählen Jazz-Standards wie „My foolish heart“ und bekannte Pop-Titel wie „Sound of silence“, aber auch Eigenkompositionen und fröhliche Bluegrass-Tunes werden zu hören sein.

Begrenzte Platzzahl – keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.
Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben.

Café GENUSS, Breite Straße 43
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