Presse:

  • Veranstaltungen 2016

Film: Das Salz der Erde — 10. Dezember 2016, 20 Uhr

Dokumentarfilm von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado
Cannes 2014, Spezialpreis der Jury
César 2015, Bester Dokumentarfilm
Oscarnominierung 2015

Faszinierende und auch verstörende Bilder erzählen das Lebenswerk des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado, der über vierzig Jahre weltweit Krisengebieten bereiste und dort die Spuren unserer Geschichte abbildete. Wim Wenders und Salgados Sohn Juliano Ribeiro verleihen dem biographischen Dokumentarfilm eine eigenständige Handschrift, in dem sie Salgado den Raum geben, seine Fotos neu zu betrachten und dabei seine Empfindungen zu äußern. Bei gemeinsamen Reisen mit Wenders an die Orte seiner Bildreportagen wird Salgados Arbeitsweise deutlich. Die Fotografie, das „Schreiben mit Licht“, hat er perfektioniert. Es entstanden raue Schwarz-Weiß-Bilder, deren Sprache kraftvoll, lebendig und einprägsam wirkt.
Die namhafte Schriftstellerin Susan Sontag kritisierte Salgados bewusst eingesetzte Ästhetik und warf ihm vor, diese könne das Mitfühlen des Betrachters mit den abgelichteten Menschen erschweren.
Machen Sie sich selbst ein Bild und diskutieren Sie mit uns über diesen sehr bewegenden Film von Wim Wenders.

Eintritt: 6 €€.

Jugendzentrum GONSO/GoFi, Mainzer Straße 2

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JazzFrühstücke — im Winterhalbjahr monatlich

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.
Die nächste Termine sind am 15. Januar, 5. Februar und 5 März.
Details werden noch bekannt gegeben.
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Das ist schon gewesen:

JazzFrühstück #11 — 4. Dezember 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.

Julia Baldauf studierte in Mainz sowie an der Kunstuniversität Graz. Ihre Liebe gilt seit jeher dem klassischen Jazz und Swing.
In der Rhein-Main-Region ist sie unter anderem regelmäßig als Pianistin der Jazzband „Tenor Badness“ (tenorbadness.com) zu hören sowie mit der Mainzer SängerinAndrea Nanke.
Der zweite Adventsonntag steht ganz im Zeichen bekannter Jazz-Melodien — und natürlich stimmungsvoller Christmas-Songs.

Begrenzte Platzzahl —– keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.

Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 € erhoben.
Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.

Café GENUSS, Breite Straße 43 (www.cafe-genuss-mainz.de)
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JazzFrühstück #10 — 20. November 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.

Lukas Ruschitzka wurde 1988 in Heidelberg geboren und studierte Jazzklavier und -arrangement an der Hochschule für Musik in Mainz, u.a. bei Rainer Böhm, Sebastian Sternal, Ulf Kleiner und Jesse Milliner. Über 200 Konzerte und Auftritte im nationalen und internationalen Raum sowie Auszeichnungen wie der erste Preis bei „Jugend jazzt“ oder der Ensemble-Preis des „World Music Contest“ führten ihn u.a. nach Frankreich, Polen, in die Schweiz und die Niederlande. Neben seiner Tätigkeit als Live- und Studiomusiker komponiert und produziert er zahlreiche Musiken für Film, Theater und interaktive Medien und ist seit 2015 musikalischer Leiter am Staatstheater Mainz. Außerdem schreibt er für mehrere Online-Magazine wie recording.de, jazztheke.de und kopfhoerer.de.

Begrenzte Platzzahl —– keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.

Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 € erhoben.
Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.

Café GENUSS, Breite Straße 43 (www.cafe-genuss-mainz.de)
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Fräuleinjazz — 12. November 2016, 20 Uhr

Sarah Lipfert – Claudette (Stimme)
Judith Goldbach – Ilse (Kontrabass)
Caroline Richards – Regie

Die Gattung komisches Jazzmusiktheater findet man nicht bei Wikipedia, aber dafür live bei Fräuleinjazz. Intelligent, hochamüsant, mindestens ebenso musikalisch und gewürzt mit bissiger Selbstreflexion.

Kontrabass & Stimme, Ilse & Claudette, Jazz & zwei Fräuleins wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: melancholische Verklemmtheit trifft auf manische Freizügigkeit.
Lediglich drei Dinge haben Ilse und Claudette gemeinsam: die Therapie, den Grund für dieselbige (ein Jazzstudium) – und ein Duo. So platzen unsere beiden Fräuleins auf die Theaterbühne, wo gerade Hildegard Knef, Zarah Leander, Helge Schneider und ein paar namhafte Hardrocker zu den Klängen von altem Swing und zeitgenössischem Jazz eine Gruppensitzung abhalten.
Doch reine Musiktherapie stößt natürlich bei so unterschiedlichen pathologischen und charakterlichen Ausprägungen wie bei Ilse und Claudette schnell an ihre Grenzen. Obschon der Kontrabass, die Stimme, die Loopstation, das Schlagwerk und einige längst in Vergessenheit geratene Instrumente zur Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien beitragen, steht doch eins fest: wenn zwei so unterschiedliche Damen ihre Nähkästchen nebst Unterbewusstsein öffnen, können Sie sicher sein, dass da nicht ausschließlich rosa Zuckerwatte drin ist. Die beiden Protagonistinnen sind zwar süß, doch meist sauer aufeinander. Oft hilft da nur noch ein Anruf bei »Lady Gaga«, der gemeinsamen Therapeutin.

»Das war die beste Mischung aus Kleinkunst, Jazz und Frauenpower« Binger Bühne
»herrlich augenzwinkernd« Binger Allgemeine Zeitung

Eintritt: 12 €€. GonsKultur-Mitglieder: 10 €€. Kartenreservierung (Plätze frei wählbar) unter gk@gonskultur.de, Abholung bis spätestens 19:45 Uhr

Jugendzentrum GONSO/GoFi, Mainzer Straße 2

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JazzFrühstück #9 — 9. Oktober 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.

Sreten Bukusic, Piano | Rudolf Stenzinger, Kontrabass

Bei einer Jam-Session in Wien hat es gefunkt — zwischen dem Bassisten Rudolf Stenzinger und dem serbischen Pianisten Sreten Bukusic.

Sreten Bukusic ist ein Vollblutmusiker: Als Jugendlicher spielte er im Alter von 10 Jahren mit seinem Vater die ersten Konzerte als Profi. Anschließend besuchte er das Musikinternat in Belgrad, später folgte das Studium an den Jazzuniversitäten in Graz und Wien.
Sein Spiel ist intuitiv, virtuos und leidenschaftlich und wirkt bei aller Finesse beinahe selbstverständlich. 

Der in Gonsenheim lebende Bassist Rudolf Stenzinger studierte Kontrabass an den Hochschulen für Musik in Mainz und Würzburg. Darüber hinaus erhielt er Unterricht von Reggie Johnson, John Webber, John Goldsby, Doug Weiss, Giorgos Antoniou und Dwayne Burno. Tourneen und Konzerte führten ihn nach Italien, Serbien, Slowenien, Österreich und durch ganz Deutschland. Er spielt u.a. mit dem „Tony Lakatos Trio" und dem „Tenor Badness Quintet".

Im Oktober mit ihrer Band „The Bopera House" auf Tour, werden die beiden im Café Genuss als Duo auftreten und das Publikum auf eine spannende musikalische Reise mitnehmen.

Begrenzte Platzzahl —– keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.

Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 € erhoben.

Café GENUSS, Breite Straße 43
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GonsKult(o)ur Mainzer Sand — 4. Sept. 2016, 10.30 Uhr

Botanische Führung durch das Naturschutzgebiet Mainzer Sand (ca. 1,5 Std.)
Es führt: Dr. Ralf Omlor, Botanischer Garten der Johannes Gutenberg-Universität

Das Naturschutzgebiet „Mainzer Sand“ ist eines der interessantesten Steppenrelikte in Mitteleuropa. Es beherbergt eine große Zahl bei uns seltener Pflanzen- und Tierarten, die an die trockenen und nährstoffarmen Bedingungen dieser Kalkflugsande angepasst sind. Die nächsten Standorte von einigen Arten liegen mehrere Hundert Kilometer entfernt.

Heute ist von dem einst ausgedehnten Sanddünengebiet nur noch ein Bruchteil, das heutige Naturschutzgebiet Mainzer Sand, erhalten – fast vollständig umschlossen von der Autobahn A643 und der großen Wohnanlage der Elsa-Brändström-Straße. Klimawandel und starker Nährstoffeintrag aus der Luft bedrohen den sensiblen Lebensraum zusätzlich. Und angesichts des geplanten Ausbaus der A643 ist die Zukunft dieses einzigartigen Steppenreliktes zunehmend unsicher.

Besichtigen wir mit professioneller Führung die reiche biologische Vielfalt des Mainzer Sandes. Und betrachten wir dieses einzigartige Steppenrelikt als ebenso identitätsstiftend wie etwa das römische Erbe, die Fastnacht, den Weinbau in Mainz und Rheinhessen und GonsKultur!

Eintritt: 5 € €

Treffpunkt: 10.30 h Parkplatz vor Sportpark Mainz-Mombach, Obere Kreuzstraße (gegenüber Schwimmbad)

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Literatur in Gärten — Juli und August, jeden Sonntag 17-18 Uhr

Urlaub in Gonsenheim: umgeben von privatem Grün ganz entspannt einer vorgetragenen Geschichte oder Lyrik lauschen, gedacht als sommerliche, geistige Erfrischung.

 

 

 

 

 


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Open Air Kino: »Grand Budapest Hotel« — 6. August 2016, 20.30 Uhr

D/GB/USA 2014, Regie: Wes Anderson
mit Tilda Swinton, Ralph Fiennes, F. Murray Abraham, Jude Law, Harvey Keitel u.a.
4 Oscars, Grammy Award, Golden Globe und Silberner Bär

Das märchenhaft anmutende „Grand Budapest Hotel“ im fiktiven Staat Zubrowka hat seine prachtvollen Tage hinter sich gelassen. In einer screwballartigen Zeitreise erzählt der uralte Stammgast Zero Moustafa (F. Murray Abraham), der unter einer Schreibhemmung leidet, einem jungen Schriftsteller (Jude Law) seine Geschichte. Zwischen den beiden Weltkriegen hatte er im mondänen Budapest Hotel als Page (Toni Revoloni) begonnen. Schnell mausert er sich zum „Lobby Boy“ (Ralph Fiennes) und weiß sich charmant die Gunst der Frauen und Männer zu sichern. Die stinkreiche 84jährige Madame D (Tilda Swinton) genießt vor ihrem mysteriösen Tod seine charmanten Dienste und setzt ihn als Alleinerben ein. Das ruft nicht nur den wütenden Sohn (Adrien Brody) auf’s Parkett, sondern auch andere sonderbare Schurken, die alle ihren Anteil haben wollen …
Dieser skurrile, wilde und bunte Augenschmaus, der liebevoll bis in die kleineste Rolle mit illustren Schauspielern besetzt ist, hat vier Oscars und den einen Silbernen Bären der Berlinale gewonnen.

Beginn der Veranstaltung 20:30 Uhr

Eintritt: 5 €

Im Hof von .ing.team., Mainzer Str. 1/Ecke Rathaus
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Musik im Garten — 26. Juni 2016, 15 bis 19 Uhr

Im Garten von Odile Landragin wird —– zum achten Mal —– an verschiedenen Orten unterschiedliche Live-Musik erklingen, begleitet von Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen. Findet auch bei schlechtem Wetter statt, nur bei Dauerregen fällt es aus.

Duo Balance — Gesang und Gitarre
Wenn Christine Maringer-Tries und Johannes Peter Tries – von subtiler Gitarrenmusik begleitet – ihre Lieder, Songs und Chansons anstimmen, ist der Name „Duo Balance“ Programm. Chansons der Franzosen Louis Capart oder Georges Moustaki, englischsprachige Songs aber auch traditionelle und zeitgenössische deutsche Lieder werden gefühlvoll interpretiert und erhalten durch eigenständige Arrangements eine ganz besondere Note.

Les Calcatoggios — Pop-Ska
Domi und Sandra am Mikro, Ela am Schlagzeug, Roland an der Gitarre, Hajo am Bass, Paula am Saxofon und Claudia an der Trompete. In dieser Konstellation mischen Les Calcatoggios sonst die Berliner Ska-Szene auf – diesmal mischen sie in Gonsenheim! Sie machen eine lebendige und erfrischende Musik, mit der sie jeden zum Tanzen und Mitsingen bewegen wollen. Eingängige Melodien, geniale Rhythmuswechsel und Mut zu Ungewöhnlichem lassen die Tanzschuhe qualmen.

Bedde' n Ko — Gesang und Gitarre
Sandra Beddegenoots-Gesang und Stefan Kowollik-Gitarre zelebrieren die vielfältigen Möglichkeiten der Voice- & Guitar-Besetzung. Das Duo ist ein musikalischer Mikrokosmos! Im Spiel mit Sound und Groove erschaffen sie Klangräume, in welche der Hörer eingeladen wird. JazzStandards, PopSongs, Tuck&Patti-Covers und Eigenkompositionen.

Mainz 04 — Saxophonquartett
Das erste Mainzer Saxophonquartett steht für große Emotionen und sportlichen Esprit. Erleben Sie gigantische Spielfreude, kompromisslose Dynamik und perfekten  Harmoniefluss!

Eintritt: 10 € (Kinder bis 14 und GonsKultur-Mitglieder frei), Einlass: ab 14.30 Uhr

Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12
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Kino: »Phoenix« — 16. April 2016, 20 Uhr

Deutschland 2014. Drehbuch u. Regie: Christian Petzold.
FIPRESCI-Preis 2014

Die jüdische Sängerin Nelly (Nina Hoss) kehrt aus dem Konzentrationslager zurück. Im Gesicht völlig entstellt unterzieht sie sich mehreren Operationen, um später in Berlin wieder Fuß zu fassen und ihren Mann Johnny (Roland Zehrfeld), der sie vermutlich verraten hat, wieder zu finden. Johnny glaubt, seine Frau sei tot, doch die große Ähnlichkeit zu dieser angeblich fremden Frau bringt ihn auf den Gedanken, sie könne Nelly spielen, um an das gemeinsame Erbe zu kommen. Nelly lässt sich auf das gefährliche Spiel ein, in der Hoffnung, ihr Mann werde sie, wie einst, erkennen und sehen können.

Der Regisseur Christian Petzold bedient sich erzählerischer Elemente des Hitchcock Klassikers „Vertigo“, in dem die Hauptfigur John Madeleine nach seinen Vorstellungen neu erschafft.

„Phoenix“ zeigt vor dem Erbe der deutschen Nachkriegsgesellschaft die Schwierigkeiten eines Neuanfangs, sowohl individuell bei Nelly und Johnny, als auch national.

Eintritt: 5 €

Jugendzentrum GONSO/GoFi, Mainzer Straße 2
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JazzFrühstück 8 — 13. März 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück präsentiert GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre.

Simon Höneß ­­– Mainzer Pianist und Geschichtenerzähler der Band superfro, die schon mehrfach mit ihren Konzerten im Rahmen von GonsKultur begeistert hat.

Bei schönem Wetter ist er oft mit seinem rollenden Straßenklavier unterwegs und entlässt die Töne am Mainzer Rheinufer, auf dem Marktplatz des südfranzösischen Aix-en-Provence oder auf versteckten Feldwegen der Toskana in die Freiheit ...

Er spielt, wie ihm „der Schnabel gewachsen ist" – mal lyrisch schön, mal groovend lässig, mal provokativ laut, mal fast unhörbar leise ... und selten so, wie man's grad erwartet! Mal geht der Kinderlieder-Gaul mit ihm durch, mal werden die Beatles politisch äußerst unkorrekt zerpflückt ... mal schwelgt er in alten Jazzstandards, mal vertont er in Eigenkompositionen diejenigen Szenen, die ihn bewegt haben ...
Jazz mal anders – Filmmusik für's Kopfkino der Zuhörer.

Begrenzte Platzzahl —– keine Reservierung.
Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.

Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 € erhoben.

Café GENUSS, Breite Straße 43
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JazzFrühstück 7 — 28. Februar 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

Piano: Manuel Seng

Dieser Sonntag beginnt für Sie mit einem doppelten Genuss: den Raum erfüllen an diesem Morgen Kaffeeduft und Jazzharmonien, das Frühstück schmeckt, mit einer Prise Bebop gewürzt, besonders gut und der Löffel in Ihrer Kaffeetasse swingt im Takt mit.

Manuel Seng spielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier, zunächst im klassischen Fach. Schon früh zeigte sich sein großes Talent: Er gewann mehrere erste Preise bei „Jugend musiziert" und hatte Auftritte unter anderem in der Kölner Philharmonie. Seit seinem Studium der Jazz- und Populärmusik ist der Gonsenheimer Jazzpianist in verschiedenen Formationen tätig. Neben seinen Auftritten (Jazzclubs, Frankfurter Hof Mainz, Open Ohr Festival, Jazzkeller Frankfurt, Staatstheater Mainz, Bayrische Staatsoper uvm.) komponiert und arrangiert er für unterschiedlichste Bandbesetzungen, unterrichtet und gibt Workshops.

Jazzfreunde werden sich erinnern: 2015 begeisterte er das GonsKultur-Publikum mit einem großartigen Konzert seines Trios SENG | KÜHN | JENTZEN. 

Begrenzte Platzzahl – keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10.00 Uhr.
Für die Dauer des Konzerts (11 bis ca. 12.30) wird ein Eintritt von 5,00 € erhoben. 

Café GENUSS, Breite Straße 43
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Szenische Lesung mit Musik — 20. Februar 2016, 20 Uhr

„Lieber Kummer als gar nichts ...“

Literatur und Alkohol

Szenische Lesung mit Musik

von Isabel Binder (Stimme) und Claudia Hornbach (Akkordeon).

Der Alkohol und die Literatur erscheinen oft als verschwistert – nicht nur im Bild vom Verse kritzelnden und Rotwein trinkenden Bohemien.
Die Droge, die dem Bewusstsein die gewohnten Pfade zu verlassen hilft, ähnelt gerade darin der Kunst. Und häufig benötigen die Künstler den Wein oder den Whisky, um sich diesen Weg ins Unbekannte zu öffnen.
Manchen kann Alkohol Empfindungen, Wahrnehmungen, Gefühle steigern. Anderen hilft er Blockaden zu lösen, die im nüchternen Zustand den künstlerischen Ausdruck hemmen.
In einer erstaunlichen Anzahl von Texten haben sich Schriftsteller damit beschäftigt, dass und warum sie trinken. Teilweise erscheinen solche Texte selbst als rauschhafte Tiraden, in denen sich die Verachtung auf die kleindenkende Welt entlädt. Schließlich aber ist Literatur immer wieder das Feld, in dem die ganze, vielfältige und differenzierte Kultur des Herstellens und Genießens von Alkoholika mit all ihren Wirkungen auf Körper und Geist ihre kongeniale Sprache findet.

Mit Texten u. a. von Mann, Busch, über Brecht und Joachim Ringelnatz – durchwirkt mit Liedern und Musiken von Brel, Weil, Holländer u. a.

Isabel Binder: Schauspielerin
Ausbildung in Hamburg. Gastverträge am Schauspielhaus Hamburg, Hamburger Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim. Tätigkeit als Kommunikationstrainerin für Unternehmen und Institutionen. Lebt in Frankfurt am Main.

Claudia Hornbach: Akkordeonistin
Studium in Mainz und Trossingen; konzertiert vor allem mit zeitgenössischer Akkordeonmusik und Kammermusik, Mitglied des Mutare-Ensembles, darüber hinaus Mitwirkung bei Opernprojekten und Lesungen, tätig als Musikpädagogin. Lebt in Frankfurt am Main.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Wir reservieren nicht!

Gasthaus ZUM LÖWEN, Mainzer Str. 2               
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JazzFrühstück 6 — 24. Januar 2016, 11 bis ca. 12:30 Uhr

In der Reihe JazzFrühstück gibt GonsKultur in Kooperation mit dem Cafè Genuss jungen Jazzmusikern Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre ihr musikalisches Schaffen zu präsentieren. 

Wir freuen uns, David Mehre wieder zu begrüßen, der schon im letzten Jahr das JazzFruehstück-Publikum begeisterte.

David Mehre begann früh mit dem Gitarrespiel – sein musikalischer Weg führte ihn über Pop und Rock schließlich zum Jazz. Er steht kurz vor dem Abschluß seines Studiums der Jazz-Gitarre an der Musikhochschule in Mainz.

Der Mainzer Jazzgitarrist komponiert und arrangiert für das David Mehre Quartett. In seinem Solo-Programm spielt er bekannte Jazz- und Popstandards in eigenen Interpretationen. Er legt dabei großen Wert darauf, genug Raum für Improvisation und Spon­ta­ne­i­tät zu lassen.

Mehre spielt akustische Gitarre, die durch ihren intimen Klang und die Möglichkeit des perkussiven Spielens eine besonders lebendige Ausdrucksweise ermöglicht. Zu seinem Repertoire zählen Jazz-Standards wie „My foolish heart“ und bekannte Pop-Titel wie „Sound of silence“, aber auch Eigenkompositionen und fröhliche Bluegrass-Tunes werden zu hören sein.

Begrenzte Platzzahl – keine Reservierung. Das Café GENUSS öffnet um 10 Uhr.
Für die Dauer des Konzerts (11 bis– ca. 12:30 Uhr) wird ein Eintritt von 5 € erhoben.

Café GENUSS, Breite Straße 43
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