KleinKunstVarieté Vol. 3 — 22. November 2014, 20 Uhr

[Bild: S. Sauer]

Nach fünf Jahren Pause ist in Gonsenheim wieder ein zauberhaft komisch-musikalischer Mix aus der Welt der Kleinkunst zu erleben.

 

Mit dabei sind dieses Mal:

Christoph Demian – Magische Moderation und Close-up
Herr Kasimir – Visuelle Comedy & Jonglage
Kasperkommando – Kein Tri, kein Tra, kein Trullala
The Bombastics – Clownbeat

 

 

— Christoph Demian – das sympatisch zauberhafte Schlitzohr. Ob geheimnisvoll, als mit allen Wassern gewaschener Falschspieler, oder erheiternd, als zaubernder "Nerd". Der Moderator des Abends lädt ein in die Welt des magischen Moments, in der Unmögliches möglich ist. www.christoph-demian.de

— Herr Kasimir – der jonglierende Komiker. Mit feinem Humor und exzentrischem Blödsinn präsentiert er meisterlich seine clownesken Pantomimen, rasanten Jonglagen und urkomischen Inszenierungen. Dabei begegnet er immer wieder der Tücke des Objekts und tritt in seine eigenen Fettnäpfchen. www.juxart.de

— Kasperkommando – das Puppentheater ohne Tri, Tra oder Trullala. Da will ein Schutzmann lieber den Hamlet geben, Gretel träumt vom feministischen Experimentaltheater und Räuber Ede organisiert eine Stripshow.
Nur der Kasper behält einen kühlen Kopf. www.kasperkommando.de

— The Bombastics – die beste Clownsband der Welt. Drei Musiker, waghalsige Sänger und unverbesserliche Rampensäue beglücken mit ihrer Lust am clownesken Spiel und einer musikalisch einzigartigen Mischung aus Balkanblues, Italoswing und Clownbeat. www.thebombastics.de

Eintritt: 10 €. GonsKultur-Mitglieder: 8 €.
Reservierungen unter gonskultur@aol.com, Abholung bis spätestens 19:45 Uhr

Jugendzentrum GONSO, Mainzer Str. 2

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PRESLISA — 31. Oktober 2014, 20 Uhr

[Bild: N. Kunigk]

PRESLISA steht auf ELVIS. Dass das mal klar ist! Und irgendwie steht sie auch auf die 31 E-Movies, in denen der Unerreichte mitwirkte. Einer schlimmer als der andere. Unerklärlicherweise hat sie es geschafft, dem schleichenden Hirntod, der beim Konsum dieses Filmmaterials droht, zu trotzen — PRESLISA kennt alle Elvis-Streifen in- und auswendig, und für sie gibt es keine größere Entspannung, als einen Elvis-Film zu glotzen. … Dann taucht sie ein in den überbordenden Song-Schlamassel dieser Filme (231 Elvis-Film-Songs — puh!) und fischt jenseits von „Love Me Tender“ und „Jailhouse Rock“ verschütt gegangene Song-Perlen aus diesem Morast heraus. Von total beknackt bis superkitschig. Bewaffnet mit ihrer Ukulele zieht sie durch die Lande — jetzt auch nach Gonsenheim — und keept se spirit of se King alive. Hallelujah!

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Rathaussaal Gonsenheim, Mainzer Straße
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Kino: »Brot und Tulpen« — 20. September 2014, 20 Uhr

[Bild: A. Engler]

Italien/Schweiz 2000. Regie: Silvio Soldini. Mit Bruno Ganz und Licia Maglietta.

Rosalba wird nach einem Ausflug mit Mann und zwei Söhnen auf einer Autobahnraststätte einfach vergessen. Sie entschließt sich, nach Hause zu trampen, landet jedoch in Venedighttps://de.wikipedia.org/wiki/Venedig, wo sie immer schon einmal hin wollte. Sie fährt auch am nächsten Tag nicht zurück zu ihrer Familie, sondern freundet sich mit Fernando, einem depressiven Kellner in einem kleinen Restaurant, und mit der Nachbarin Grazia an. Da sie Geld braucht, arbeitet sie dem anarchistischen Floristen Fermo. 

Rosalba fühlt sich immer mehr zu Fernando hingezogen und genießt ihr neues Leben – bis die Geliebte ihres Ehemanns in Venedig erscheint und sie zur Rückkehr nach Pescara bewegen kann.

Rosalba kehrt in eine unveränderte Umgebung zurück, die durch die Routine des Alltags geprägt ist. Fernando, alleine und verzweifelt in Venedig zurückgeblieben, entschließt sich letztendlich, Rosalba zurückzugewinnen ... 

Brot und Tulpen ist eine wundervoll romantische Komödie, die von der Atmosphäre Venedigs lebt, vor allem aber vom perfekten Zusammenspiel der Charaktere. Soldinis Film ist zugleich ein Appell an die Spontaneität, an ein Ausbrechen aus dem bisweilen erdrückenden Gefüge des Alltags, an ein Aufbegehren gegen jede „So was macht man doch nicht“-Haltung. Ein Film, der seine neun (!) Auszeichnungen mit dem italienischen Filmpreis „David di Donatello“ verdient hat ... Kulturnews

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Jugendzentrum GONSO, Mainzer Straße 2
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Literatur in Gärten — Juli und August, fast jeden Sonntag 17-18 Uhr

Urlaub in Gonsenheim: umgeben von privatem Grün ganz entspannt einer vorgetragenen Geschichte oder Lyrik lauschen, gedacht als sommerliche, geistige Erfrischung.
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Musik im Garten — 29. Juni 2014, 15 bis 19 Uhr

Im Garten von Odile Landragin wird — zum sechsten Mal — an verschiedenen Orten unterschiedliche Live-Musik erklingen, begleitet von Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen. Auch bei schlechtem Wetter, nur bei Dauerregen fällt es aus.

Sabine Gramenz  singt Lieder von Blumen und Kräutern
Begleitet wird ihr Gesang von Malte Kühn am Klavier.

Rouge Baiser  Französische Chansons
In den 50er Jahren war "Rouge Baiser" — zu deutsch "Roter Kuss" — eine erfolgreiche französische Lippenstift-Marke. Seit 1998 steht "Rouge Baiser" für das französische Flair einer Sängerin aus Lothringen und vier Musikern aus Rheinhessen, die sich in Mainz zusammen gefunden haben, um gemeinsam französische Musik zu machen — mittlerweile für ein Publikum bis über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Sven Haas  Gitarre — Classic meets Jazz

Jazz Connection  Jill Gaylord (Vocals), Wolfgang Thomas (Keyboards), Wahan Cherbettchian (Drums/Percussion), Marcus Hofmann (Bass)

Die Gruppe hat sich durch zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland (Hessen-Jazz-Festival in Idstein, Görlitzer Jazz Tage, Jazz in den Ministergärten-RLP Landesvertrettung Berlin, u. a.) einen Namen der Sonderklasse gemacht. Ihre Musik ist eine besonders anspruchsvolle und exklusive Mischung aus Elementen der klassischen Musik, Swing, Latin, Blues, Musicals und Pop und zeichnet sich durch moderne Eigenarrangements aus.

Eintritt: 8 € (Kinder bis 14 und GonsKultur-Mitglieder frei), Einlass: ab 14.30 Uhr

Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12
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Torsten Knoll: Chanson. zeitgemäß. — 23. Mai 2014, 20 Uhr

[Bild: Design Pötter]

Torsten Knoll ist ein Liedermacher der ungeschminkten Sorte.
Er singt über das, was ihn beeindruckt, was ihn empört, was ihn abstößt,
anzieht, beunruhigt, begeistert, erheitert, bedrückt – über das, was er
liebt und was er hasst. Dabei schreckt er weder vor Intimitäten noch
vor Vulgaritäten zurück. Seine Lieder sind Geschichten, die einem nachts
einer an der Bar erzählt, hin und wieder vielleicht etwas poetischer
verpackt, aber oftmals nicht minder ehrlich und bittersüß.
Wer ihm zuhört, wird ihm nachfühlen und abwechselnd mit ihm lachen,
wütend sein oder sich verlieben. Seine Lieder begleitet der Chansonnier,
Theatermusiker und Filmkomponist am Klavier – entweder, um beim
Singen nicht die Finger still halten zu müssen, oder einfach weil er es so
gut kann. Sein Klavierspiel ist vielseitig, verspielt und aufwühlend.
Mal begleitet es ihn sanft und süß, mal streng und impulsiv; stets greift
es die Ausdruckskraft seiner Texte auf und lässt sie den Zuhörer auf einer
noch unmittelbareren Ebene erleben. Anschließend wird es ihm und den
Zuhörern besser gehen ...

Seit über sieben Jahren ist Torsten Knoll als Theaterkomponist und
Bühnenmusiker auf den Brettern des Rhein-Main-Gebiets beheimatet.
2010 feierte er mit dem Programm „Chanson. zeitgemäß.“ an den
Mainzer Kammerspielen als Solo-Künstler Premiere. Seither treffen seine
hintersinnigen, humorigen und nachdenklichen Chansons bei einem
stetig größer werdenden Publikum auf begeisterte Resonanz, was sich
auch in zahlreichen Slam- und Wettbewerbserfolgen niederschlägt
(u.a. 1. Platz Songwriter-Slam Jahresfinale im Künstlerhaus 73, Hamburg,
2010; 3. Platz Chansonfestival Potsdam 2009 (zusammen mit Maria
Mattes); 1. Platz KOHI-Songwriter-Slam, Karlsruhe, 2011; Troubadour,
Stuttgart, 2010; 1. Platz awake-Songwriter-Slam, Mainz, 2011 u.v.m.).

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3 (die Küche ist ab 17.00 Uhr geöffnet)
Begrenzte Platzzahl, keine Reservierung, Einlass ab 19.30 Uhr
Nächster Parkplatz: Juxplatz
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Film PLUS: »Rocky Horror Picture Show« und Tanz in den Mai — 30. April 2014, 20 Uhr

[Bild: Margit Weber]

Ein schillerndes Travestie-Spektakel, ein Feuerwerk an Surrealem, ein kultiges Grusical mit Aberwitz.

Der Klassiker aus den 70iger Jahren scheint zeitlos, bis heute treffen sich eingefleischte Fans immer wieder, um die Rocky Horror Picture Show (Jim Sharman, Musical: Richard O'Brian) gemeinsam zu erleben. Das aktive Mitmachen oder das Verkleiden als Transvestit oder Sonstiges gehören einfach dazu. Und wenn der Time Warp gespielt wird, tanzen alle mit.

Aber auch für Neulinge bietet der Film eine grandiose Reise ins außerirdische transsexuelle Transsylvanien, in der Frank'N'Furter (Tim Curry) Hofstaat hält. Das junge, frisch verliebte Pärchen Janet Weiss (Susan Sarandon) und Brad Majors (Barry Bostwick) haben sich wegen einer nächtlichen Autopanne auf dessen Schloss verirrt. Dort herzlich aufgenommen, erleben die beiden eine skurrile, schillernde und verspielte Reise durch ihre eigenen mannigfaltigsten Phantasien, um dann gestärkt und geprüft in den Hafen der Ehe einzulaufen. Und das Ganze gespickt mit Hits, die bis heute Ohrwürmer sind.

Anschließend
Tanz in den Mai mit unseren beiden DJ's

Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.
Und wer Lust hat, darf sich im Stil des Films verkleiden!

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
Die Küche öffnet um 17:30 Uhr
Saalöffnung um 19:30 Uhr
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Film PLUS: »Der Gott des Gemetzels« — 29. März 2014, 20 Uhr

[Bild: A. Engler]

... ist eine schwarze Komödie. Roman Polanski verfilmte 2011 das preisgekrönte gleichnamige Theaterstück der französischen Dramatikerin Yasmina Reza (das Drehbuch verfassten beide zusammen) mit den großartigen Darstellern Jodie Foster, Kate Winselt, John C. Reilly und Christoph Waltz.

Inhalt: Zwei Jungs haben sich in der Schule geprügelt. Die Eltern treffen sich, um über die Situation zu reden und alles zu klären. Doch alles kommt anders, als ein Streit losbricht. Bald schon sind es nicht mehr die Kinder, die ihren Kampf mit Fäusten ausfechten, sondern die Erwachsenen – und ihre Waffen sind Worte. Die Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Yasmina Reza bringt die klaustrophobisch kammerspielartige Atmosphäre gekonnt auf die große Leinwand. Roman Polanski überzeugt einmal wieder durch seine raffinierten psychologischen Beobachtungen und die perfekte Schauspielführung eines exzellenten vierköpfigen Ensembles. Mal wirkt die Szenerie beklemmend und bedrückend, mal explosiv und vor Emotionen berstend. Der Zuschauer betrachtet die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit der bürgerlichen Figuren aus der Distanz und erlebt die pointiert zugespitzten Wortgefechte doch hautnah mit. Grandioses Schauspielkino und entlarvendes Psychodrama zugleich. (FBW-Pressetext)

Das PLUS heißt restrisiko und sorgt für Überraschungen!

Eintritt 8 €

 

Lokal und Kasse öffnen 17:30 Uhr

Saal-Einlass ab 19:30 Uhr

Begrenzte Platzzahl – keine Reservierung möglich

Nächster Parkplatz: Juxplatz

 

Wir empfehlen Ihnen vor der Vorstellung die Gastronomie im
Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
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Musik: bassgefluester — 8. Februar 2014, 20 Uhr

[Bild: J. Pötter]

bassgefluester — acoustic duo

Dunja Koppenhöfer – Gesang & Percussion
Sebastian Klose – Kontrabass

Was kann ein Duo in dieser minimalen Besetzung schon spielen? Alles! 

Der Bass ist ein Bass oder eine Trommel. Er ist eine Melodie und ein Akkord. Der Bass ist die Band.
Die Stimme, sie flüstert und faucht oder zischt. Sie ist eine brasilianische Rassel oder eine lyrische Sopranistin.

Zwei Profimusiker interpretieren die Welthits von gestern, heute und morgen. Die Tiefen des Kontrabasses und das Temperament der Stimme finden sich in außergewöhnlichen Arrangements wieder und verschmelzen zu einer homogenen Einheit. Zwei Akteure im intensiven Dialog.

Der routinierte und flexible Kontrabassist Sebastian Klose ist inspirierender Begleiter und eigenwilliger Solist. Konzerte und zahlreiche Tourneen führten ihn durch ganz Europa. Der mehrfache Preisträger verschiedener Jazzpreise begeisterte 2013 bei GonsKultur als Bassist des Sebastian Sternal Trios.

Die mitreißende Sängerin Dunja Koppenhöfer hat im Laufe ihrer jahrelangen Bühnenerfahrung in den unterschiedlichsten musikalischen Bereichen die Klangmöglichkeiten der Stimme auf beeindruckende Weise erschlossen. Ihre Erfahrungen und ihre Leidenschaft für das Instrument" Stimme vermittelt sie als Dozentin für Jazz- und Popgesang und Stimmcoach.
Musical Engagements führten sie auf die großen Deutschen Bühnen (Capitol Theater, Düsseldorf; Alte Oper, Frankfurt; Theater am Aegi, Hannover; Schauspielhaus, Hamburg; Deutsches Theater, München; Theater der Westens, Berlin)
„Sie begeistert durch den gefühlvollen Umgang mit ihrer Musikalität!“ (Berliner Morgenpost) und „... ihre Intonationssicherheit und stimmliche Präsenz können sich sehen lassen“ (Frankfurter Rundschau)

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3

Begrenzte Platzzahl, keine Reservierung, Einlass ab 19.30 Uhr.
Nächster Parkplatz: Juxplatz.
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