SISI »Ich wandle einsam, wie auf and`rem Stern« — 22. Nov. 2013, 20 Uhr

[Bild: N. Kunigk]

Die Person der „Kaiserin Elisabeth“ hatte nichts zu tun mit der romantischen Nachkriegs-Interpretation der Romy Schneider. Sie war vielmehr enttäuscht von ihrer Ehe, antiaristokratisch, provozierend, schönheitssüchtig, exzentrisch, und vor allem rastlos und ständig auf der Flucht.
Zu Lebzeiten galt sie schon als Mythos und ihr tragischer Tod am Genfer See war wie ein typischer Tod für ein untypisches Leben.
Das Stück gibt einen Bilderbogen von Elisabeths Lebenseindrücken wieder.

Theaterprojekt von und mit Anita Steiner, Inszenierung von Gian Andrea Scarello

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen: eine Kostümierung der Besucher im Stil der Zeit ist erwünscht (Tipp: es gab auch Bauern, Gemüse u. a., der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt).

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
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THE STORY BEHIND THE SONG — 31. Oktober 2013, 20 Uhr

[Bild: M. Weber]

12 Geschichten aus der Pop-Geschichte mit SWR1 Musikchef Werner Köhler

In diesem Programm erzählt Werner Köhler die Geschichte von zwölf herausragenden Popsongs. Lieder, die wir schon lange aus dem Radio kennen. Lieder, die viele von uns als Schallplatte oder CD im Regal haben. Lieder, die wir lieben und die uns schon viele Jahren begleiten. Wie sind sie entstanden?

Woher kommt die Musik? Die Wissenschaft sagt, die Musik sei eine höchst komplexe Leistung des menschlichen Gehirns. Musik fällt ja nicht vom Himmel – oder doch? Paul McCartney zum Beispiel glaubt fest daran, dass seine Musik aus einer überirdischen Quelle gespeist wird. Wie dem auch sei: Musik braucht Menschen, die Musik zum Klingen bringen, Menschen mit Instrumenten oder Stimme, begabte Menschen, die Melodien und Rhythmus erfinden und damit das Publikum erreichen. 

Die meisten der Künstler, von denen hier gesprochen wird, hat Werner Köhler persönlich getroffen. Bei Interviews und persönlichen Gesprächen haben sie ihm ihre Geschichte erzählt. Ursprünglich wurde das Material für Radiosendungen benutzt. Auch sind zwei Bücher dazu erschienen. 

Zusammen mit GonsKultur werden die Geschichten jetzt zum ersten Mal für ein Publikum erlebbar gemacht. Mit Keyboard, seltenen Klangbeispielen und viel Hintergrundwissen präsentiert Werner Köhler die Songs und ihre spannende Geschichte unterhaltsam und anregend. Um mit den Beatles zu sprechen: „A splended time is guaranteed for all!“

Die Songs:
Nicht Bach, nur ein klein wenig „bachisch“:  A whiter shade of pale/Procol Harum
Der kleine Junge im Mann:  Strawberry Fields forever/Beatles
Rock-Opernpartitur in 180 Einzelteilen:  Bohemian Rhapsodie/Queen
Eine Schulklasse beschert Pink Floyd den Nr.1 Hit: Another brick in the wall/Pink Floyd
Das Gespräch mit dem toten Vater:  Verdamp lang her/BAP
Am Autobahnkreuz Weinsberg war er da:  Major Tom/Peter Schilling
Ein ungeliebtes Kind:  Don't you forget about me/Simple Minds
Komponiert im Traum:  Yesterday/Beatles
Das beinahe verschlafene Gitarrenriff:  (I can't get no) Satisfaction/Rolling Stones
Liebeskummer lohnt sich:  I feel like Buddy Holly/Alvin Stardust
Eloise – ein schrecklicher Name:  Eloise/Barry Ryan
Bei ihrem letzten Auftritt sang sie alleine:  Mercedes Benz/Janis Joplin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
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Jazz: Sebastian Sternal Trio — 27. September 2013, 20 Uhr

[Bild: Design Pötter]

Sebastian Sternal  piano

Sebastian Klose  bass                  

Axel Pape  drums

Das „Sebastian Sternal Trio“ spielt Jazz-Musik, die von europäischer Klassik ebenso geprägt ist wie von der lebendigen Kraft folkloristischer Musik. Doch die atmosphärische Dichte der Stücke und die eingängige Melodik lassen auch oft an Filmmusik denken. So haben nicht nur Miles Davis, Brad Mehldau oder Claude Debussy die Musik des Trios beeinflusst, sondern auch Filmkomponist John Williams („E. T.“, „Jurassic Parc“), den Sternal persönlich kennen gelernt hat.

Sebastian Sternal – ECHO Jazz 2013; WDR Jazzpreis 2007; Concours piano jazz Martial Solal 2010, Studium Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris, u. a. bei Hubert Nuss, Joachim Ullrich, Hervé Sellin und John Taylor; langjähriges Mit­glied und Dozent im Bundesjazz­orchester (Peter Herbolzheimer). Sternal hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney oder John Riley zusammen­gearbeitet; Konzertreisen führten ihn bereits in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien. Sternal lehrt zudem Jazz-Theorie und -Klavier an der Musikhochschule in Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hoch­schule für Musik Mainz tätig.

Das Trio besteht seit 10 Jahren und ist somit eine echte „Band“ – ein selten gewordener Glücksfall. Denn bei aller Virtuosität der einzelnen Musiker kommt es doch erst in der Inter­aktion auf der Bühne zu jenen magischen Momenten, die Miles Davis so treffend als „moments of truth“ bezeichnet hat. Das ausgereifte Zusammenspiel des „Sebastian Sternal Trios“ fand bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland begeisterten Anklang, u. a. bei Festivals in Bulgarien (Bansko) und Frankreich (Reims).

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Tonstudio KLANGRAUM, Grabenstraße 55a
Begrenzte Platzzahl, keine Reservierung, Einlass ab 19.30 Uhr
KEINE Parkplätze im Hof. Nächster Parkplatz: Juxplatz
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Literatur in Gärten — Juli und August, jeden Sonntag 17-18 Uhr

[Bild: N. Kunigk]
[Bild: N. Kunigk]

Urlaub in Gonsenheim: umgeben von privatem Grün ganz entspannt einer vorgetragenen Geschichte oder Lyrik lauschen, gedacht als sommerliche, geistige Erfrischung. Dieses Jahr an acht Sonntagen, auch außerhalb der Ferien. 

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Open Air Kino: »Sideways« — 26. Juli 2013, 20 Uhr

[Bild: www.momtahen.de]

20.00 Uhr Beginn — Talk mit Weinprobe 

Winzer und Krimiautor Andreas Wagner (Weingut Wagner, Essenheim) lüftet die Geheimnisse von Terroir, Rebe und Bouquet.

21.30 Uhr Film Sideways

Kalifornischen Wein und zwei Männer in der Lebenskrise kombiniert Alexander Payne in seiner temporeichen Komödie zu einem Bouquet liebevoller Gegensätze. Der mittelmäßig erfolgreiche Schauspieler Jack (Thomas Hayden Church) möchte vor seiner Heirat noch mal so viele Frauen wie möglich beglücken. Er und Miles (Paul Giamatti), melancholisch, geschieden, ein exzellenter Weinkenner und zugleich dilettierender Romanautor, reisen gemeinsam durch das Santa Ynez Valley - der eine um Wein zu genießen, der andere, um das Leben noch mal richtig „herunter zu kippen“.
Sideways ist ein leidenschaftliches, turbulentes und erkenntnisreiches Roadmovie, das sich wie süffiger Cabernet Sauvignon aus bester Lage trinkt. Zum Wohle!

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Im Hof von .ing.team., Mainzer Str. 1/Ecke Rathaus
Bei Regen im Goldenen Engel, Engelstraße 3
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Musik im Garten — 30. Juni 2013, 15 bis 19 Uhr

[Bild: N. Kunigk]

Im Garten von Odile Landragin wird — zum fünften Mal — an verschiedenen Orten unterschiedliche Live-Musik erklingen, begleitet von Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen. Und: auch bei schlechtem Wetter wird es dieses Jahr nicht ausfallen!

Schall und Rauch  Gitarre, Geige und Akkordeon
Musik aus Frankreich, eigene Kompositionen – und mehr.

Duo Farfalle  Klara & Giselle
Dem Charme dieses fröhlich-schrägen Gespanns kann sich niemand entziehen: Klara & Giselle verzaubern das Publikum mit französischen Akkordeonklängen, Blasmusik und skurrilen Jonglier-Kunststücken. Französische Frauenpower par excellence!

Gravy Train Guitar Duo  Klassische Gitarre
Die klanglichen Möglichkeiten zweier klassischer Gitarren werden voll ausgeschöpft – neben Bearbeitungen von Renaissance-Lautenwerken, barocken Klängen von J. S. Bach und Bernardo Pasquini und Originalliteratur des 19. Jahrhunderts bildet die moderne, zeitgenössische Gitarrenmusik einen Schwerpunkt. Ein besonderes Klangerlebnis sind die auf Gitarre übertragenen Klavierwerke von Isaac Albéniz und Enrique Granados.

Sabine Seelig hat ihren eigenen Stil und lässt sich nicht auf nur eine Richtung festlegen. In ihrem Soloprogramm spielt sie einfühlsame Jazz-Balladen, groovige Soul-Hits und Blues mit einem Schuss Pop & Country. 

Eintritt: 7 € (Kinder bis 14 und GonsKultur-Mitglieder frei)

Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12
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QUATTROCELLI: THE SCENES — 2. Juni 2013, 20 Uhr

[Bild: J. Pötter]

QUATTROCELLI — das sind die vier Cellisten Lukas Dreyer, Tim Ströble, Matthias Trück und Hartwig Christ auf ihrem virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams. In ihrem Programm THE SCENES spielen sie Filmmusik, eigens für das Ensemble arrangiert, das mit seinem unverwechselbaren Sound besticht.

Das Publikum ist stets begeistert, wenn die vier Herren ihre Celli auspacken und loslegen. Denn sie musizieren nicht nur hervorragend, sondern bestechen durch eine Bühnenshow voller Humor, Charme und Unterhaltung. Sie wurden zu Festspielen wie dem "Rheingau Musik Festival" eingeladen und touren seit 2004 regelmäßig durch die USA, seit 2006 steht auch China auf der Reiseroute. 

Die Presse lobt sie in den höchsten Tönen, hier ein Beispiel:
Virtuosität gepaart mit Spielwitz
„Diesmal war alles anders.“...“Es gastierte quattrocelli in der Melchiorhalle und diesmal war der Saal proppenvoll.“...“Die Begeisterung der vier Künstler sprang aufs Publikum über. Es war faszinierend, wie sie sich durch Augen und Körpersprache abstimmten, die stimmliche Führung an den nächsten weitergaben und die Stimmen ineinander übergehen ließen. Die Zuhörer konnten Ensemblekultur auf höchstem Niveau erleben – musikalisch virtuos, technisch perfekt und komödiantisch umwerfend – und ließen sich völlig gefangen nehmen von dem, was da an Ohren- und Augengenuss über sie hinwegflutete.“ Metzinger Zeitung 

Dies ist eine Kooperation von GonsKultur und Theater im Loft.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
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'Tanz der Vampire' in den Mai — 30. April 2013, 19:30 Uhr

[Bild: K. Guse]

Gleich zwei Events an einem Abend!

GonsKultur lädt alle ein, die in der Walpurgisnacht nicht schlafen wollen, sich Roman Polanskis Kultfilm 'Tanz der Vampire' anzuschauen. Polanski betreibt Vampirforschung an der Seite seines Professors und parodiert damit die Dracula-Filme von damals. In einer Nebenrolle: Sharon Tate.

Anschließend geht es stilecht weiter mit 'Tanz in Mai' für alle Toten und Untoten, Vampire und Blutspender, Hexen und Zauberer! Disco zur Wiederbelebung mit DJ Franz Der und Hits aus den 60er bis 80er Jahren.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten (kein Blut). Und: Spender werden nicht gebissen.

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
Die Küche ist ab 17:00 Uhr geöffnet.
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Musik: superfro — 15. März 2013, 20 Uhr

[Bild: design Pötter]

superfro — das sind akustische Instrumente zwischen jazzigen Harmonien und housigen Beats mit Latin Flavour. Der Fokus nicht auf große Soli, sondern auf das klangliche Gesamtbild der einzelnen Kompositionen gerichtet, sodass sich auch „jazz-ferne“ Zuhörer gerne darauf einlassen. Vertrauen auch auf persönlicher Ebene prägt das Bühnengeschehen und spiegelt sich in lebendiger Musik und humorvollen & berührenden Moderationen, die das Publikum an den vielfältigen Erfahrung der Band und den Grundlagen für die Kompositionen teilhaben lassen. Für die so im Zuhörer entstehenden Bilder liefert die Musik den Soundtrack, also „Filmmusik für innere Bilder und Zustände“ — www.superfro.de

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
Bilder zu der Veranstaltung
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Kino: »The Artist« — 25. Januar 2013, 20 Uhr

[Bild: K. Guse]

Frankreich 2011, 100 Minuten

Buch und Regie: Michel Hazanavicius

Die Tragikomödie spielt zwischen 1927 und 1932 in Hollywood und erzählt die gegenläufige Erfolgsgeschichte zweier Leinwandstars in der Übergangsphase vom Stumm- zum Tonfilm.

George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin und Tänzerin Peppy Miller (Bérénice Bejo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahr haben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar. 'The ARTIST' gewann mehr als 30 internationale Filmpreise.

Wer sich entsprechend kostümiert, wird mit einem Glas Sekt belohnt.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Gasthaus GOLDENER ENGEL, Engelstraße 3
Bilder zu der Veranstaltung
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