Einzelne Konzertbeschreibungen unter dem Gesamtprogramm ...
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Khadim Seck, Tony Clark und Max Clouth — 10. Mai 2026, 19 Uhr
Die Töne einer Shakuhachi-Flöte spannen sanfte Bögen, heben ab in sphärische Weiten, Gitarrenklänge und perkussive Akzente setzen ein, führen die Bewegung fort, wie ein Sternzeichen am östlichen Horizont. Komplexe Akkorde, expressive Improvisationen lassen Bilder entstehen.
Der Frankfurter Gitarrist Max Clouth hat nach seinem Studium der Jazz-Gitarre in Mainz und Dresden drei Jahre in Mumbai gelebt und dort indische Musik studiert, ist tief in das Land, seine Traditionen und Klänge eingetaucht. 2017 erhielt er das Frankfurter Jazzstipendium, den Jazzpreis der Stadt Frankfurt. Er arbeitet kontinuierlich im Spannungsfeld von indischer Musik und Jazz.
Max Clouths neues Projekt mit dem Shakuhachi-Virtuosen Tony Clark und dem Percussion-Meister Khadim Seck verschmilzt diese Elemente in organischer Weise. Ihr Album „Entelecheia” wurde von der Fachpresse euphorisch besprochen:
„Druckvolle Steigerungen und Momente der Entspannung wechseln sich ab (...) Die gelungene Premiere (...) wird begeistert gefeiert und lässt auf weitere Konzerte der unkonventionellen Formation hoffen.” FAZ
„… eine wunderbare Klangreise.” Jazzthetik
„... Spagat aus Art- und Jazzrock ... all dies ist schon einzigartig. Aber auch die anderen Songs halten Wundersames bereit.” Eclipsed
Khadim Seck – Percussion, Ngoni, Gesang
Tony Clark – Shakuhachi, Bass
Max Clouth – Gitarre
Reinhören und -sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ETuNprfQJoo
Anmeldung bis zum 09.05.2026, 18.00 Uhr, unter gk(at)gonskultur.de
Eintritt 18 Euro, ermäßigt 15 € (GonsKulturMitglieder sowie Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises)
Einlass ab 19 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
Jugendzentrum GONSO, Mainzer Straße 2
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Hier&Jazz! #48 — 17. Mai 2026, 15 bis ca. 17 Uhr
Kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Fingerfood.
In Kooperation mit hierundjetzt – Raum für die Künste.
Diesmal: GEÄNDERTE ANFANGSZEIT!
AUSGEBUCHT!
Lulo Reinhardt
Geboren 1961 in Koblenz, erhielt Lulo im Alter von 5 Jahren den ersten Gitarrenunterricht von seinem Vater Bawo Reinhardt. Bereits mit 12 Jahren spielte er in der Familienband Das Mike Reinhardt Sextett.
1992 gründete Lulo zusammen mit seinem Vater die Band I Gitanos (Gypsy goes Latin). Sie sangen ausschließlich in Romanes, der Sprache der Sinti. Seine eigene Band, das Lulo Reinhardt Latin Swing Project gründete Lulo Reinhardt 2002. Hier spielt er fast ausschließlich Eigenkompositionen. Seine musikalische Tradition und die vielfältigen Einflüsse und Inspirationen durch die Zusammenarbeit mit Musiker*innen aus aller Welt sind die Grundlage seines Schaffens.
Seine Touren führten ihn 13mal nach Australien, achtmal in die USA, nach Afrika, China und quer durch Europa. Im Dezember 2017 besuchte Lulo Reinhardt Indien – den Ursprung seiner Wurzeln, der Sinti und Roma. In Kalkutta nahm er die CD Gypsy meets India mit seinem Freund dem Slidegitarristen Debhashish Bhattacharya und seinem langjährigen Wegbegleiter Uli Krämer (Schlagzeug und Percussion) auf. Diese CD gewann den Deutschen Schallplattenpreis in der Kategorie Weltmusik.
Am 17. Mai ist Lulo Reinhardt bei GonsKultur e. V. solistisch zu Gast. Damit erfreuen wir hoffentlich diejenigen besonders, die letztes Jahr keinen Platz mehr bei Lulo Reinhardt & Daniel Stelter bekommen konnten.
Reinhören und -sehen:
Freedom and Peace https://www.youtube.com/watch?v=nd4MmeangqM
Arabic Mystic Morning https://www.youtube.com/watch?v=XhKRu5i_YWU
Letters from Joyce https://www.youtube.com/watch?v=8bD6YbEQ4ug
Eintritt 13 Euro, ermäßigt 10 Euro (Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises). Begrenzte Platzzahl! Anmeldung bis 16.05., 18 Uhr, unter gk(at)gonskultur.de
Einlass ab 14:30 Uhr. Beginn 15:00 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
hierundjetzt – Raum für die Künste, Grabenstraße 65 – www.hierundjetztinmainz.de
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Das ist schon gewesen:
Film: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ — 28. Februar 2026, 19:30 Uhr
US-amerikanisches Drama aus dem Jahr 2017 unter der Regie von Martin McDonagh.
FSK: 12 Jahre, 116 Minuten
Der Film erzählt die Geschichte von Mildred Hayes (gespielt von Frances McDormand), einer Mutter, deren Tochter brutal ermordet wurde. Da die Ermittlungen seit Monaten ohne Ergebnis bleiben, mietet Mildred drei alte Werbetafeln an einer Landstraße und konfrontiert damit öffentlich die örtliche Polizei. Diese provokante Aktion setzt eine Kette von Konflikten in der Kleinstadt Ebbing in Gang und stellt Fragen nach Schuld, Verantwortung und Gerechtigkeit.
Zentrale Themen des Films sind Trauer, Wut, Moral, Rassismus und die Möglichkeit von Vergebung. McDonagh verbindet dabei schwarzen Humor mit ernster Gesellschaftskritik und zeichnet komplexe, ambivalente Figuren, die sich im Laufe der Handlung weiterentwickeln.
Der Film wurde von der Kritik hochgelobt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Frances McDormand gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin, Sam Rockwell wurde für seine Nebenrolle ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnet. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri gilt als eindringliches, vielschichtiges Drama, das lange nachwirkt.
Eintritt: Spende in „Hutkasse“
Einlass ab 19:00 Uhr
Jugendzentrum GONSO, Mainzer Straße 2
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