Einzelne Konzertbeschreibungen unter dem Gesamtprogramm ...
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Literatur in Gärten — im Juli und August sonntags 17-18 Uhr
Urlaub in Gonsenheim: Umgeben von privatem Grün ganz entspannt einer vorgetragenen Geschichte oder Lyrik lauschen, gedacht als sommerliche, geistige Erfrischung.
Ohne Bedingungen — einfach kommen. Wir freuen uns auf Ihren/Deinen/Euren Besuch!
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
___ 2. August Kirchstraße 49
In einem Zug von Daniel Glattauer
Auch Eduard Brünhofer gehört in Daniel Glattauers Roman In einem Zug zu den Schriftstellern, denen das Schreiben schwerer fällt als allen anderen Menschen. Zumindest hat der Autor berühmter Liebesromane schon lange keinen Liebesroman mehr geschrieben. Wie viele große Autoren – Hemingway zum Beispiel – leidet auch er unter einer Schreibblockade. Und der Verlag setzt ihn unter Druck.
Wie passend also, dass er ausgerechnet jetzt, auf dem Weg von Wien nach München, wo er sich seinem Verleger stellen muss, im Zug einer Frau „eher frühen mittleren Alters“ schräg gegenübersitzt – einer Physiotherapeutin und Psychotherapeutin („Spezialgebiet: Mensch“), die ihn über vier Stunden hinweg in ein Gespräch über die Liebe verstrickt. Anfangs sträubt er sich, dann gibt er erschöpft nach. Was folgt, ist ein heiteres Kammerspiel, in dem die beiden über das Leben und die Liebe philosophieren. Die Zeit schreibt: „Glattauers Dialoge besitzen eine fast choreografische Leichtigkeit, die immer wieder ins Slapstickhafte kippt – besonders dann, wenn Eduards innerer Monolog die Szenen parallel kommentiert.“ Überraschend dann, wo die beiden am Ende landen.
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Hier&Jazz! #51 — 9. August 2026, 11 bis ca. 13 Uhr
Kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Fingerfood.
In Kooperation mit hierundjetzt – Raum für die Künste.
Andreas Härtel & Tilmann Höhn
Bekannt sind die zwei Kreativschaffenden seit langem als feste Bestandteile der hiesigen Jazzszene – Höhn spielte und spielt bei der Frankfurt City Bluesband, Hotel Bossa Nova, Simple Songs, Vibes sowie mit namhaften Gitarren-Kollegen wie John Stowell, Claus Boesser-Ferrari oder Frank Haunschild und trat bereits mit zahlreichen CD-Produktionen mit eigenen Kompositionen in Erscheinung.
Hertel tritt vor allem mit eigenen Bands (Trio, Quintett) und solo auf. Er gibt deutschlandweit Konzerte und produzierte schon zehn CDs mit Eigenkompositionen. Seine Alben „Blue Bop“ (2022) und „Keepin’ The Spirit“ (2015) kamen auf die Longlist zum Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Presse: „Wahrlich ein Konzert der besonderen Art. Zwei Ausnahmekünstler (...) spielten zusammen kammermusikalischen Jazz."
Niedernhausener Anzeiger, E. Heyne
Andreas Hertel – Piano
Tilmann Höhn – Gitarre
Reinhören und -sehen:
Mysterious Twilight (Komp. Tilmann Höhn) https://youtu.be/pTu-Tb0GA7c
Hope, Still von mir (Komp. Andreas Hertel) https://youtu.be/xb8qNu_O8MU
Eintritt: 10 Euro. 6 Euro für Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises.
Einlass ab 10:30 Uhr. Begrenzte Platzzahl! Eine Anmeldung unter gk(at)gonskultur.de bis Samstag, 18.00 Uhr, erleichtert unsere Planung.
Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
hierundjetzt – Raum für die Künste, Grabenstraße 65, 55124 Mainz
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___ 16. August Mainzer Straße 55
Essay über Clara Schumann von Ulrike Kienzle (anlässlich einer Ausstellung in Frankfurt zu Clara Schumanns 200. Geburtstag)
Clara Schumann (1819 – 1896) war zweifellos die bedeutendste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Mit ihrem Klavierspiel bezauberte sie die Menschen schon als kleines Mädchen. Später reiste sie durch ganz Europa und wurde begeistert gefeiert. Ihr Leben als Ehefrau eines genialen Komponisten, die selbst Bedeutendes für ihr Instrument komponierte, als alleinerziehende Mutter von sieben Kindern, als weitblickende Pädagogin, Unternehmerin, Herausgeberin und Gralshüterin der Romantik steht einzigartig in der Geschichte ihrer Zeit. 1878 als „erste Klavierlehrerin“ an Dr. Hochs Konservatorium berufen, prägte Clara Schumann fast zwei Jahrzehnte das Musikleben Frankfurts und verlieh ihm Glanz.
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Engel Trio feat. Matthias Nick — 15. Aug. 2026, 19 Uhr
Das Engel Trio aus Mainz und der Mainzer Jazzgitarrist Matthias Nick stellen ihr neues Programm vor, welches im Zeichen des Soul-Jazz steht. Vom akustischen Trio zu einem elektrisch geprägten Quartett erweitert, begeben sie sich gemeinsam auf die Reise in die 60er und 70er Jahre des Jazz, in denen Elemente von Funk und Soul in die Musik einflossen und somit eine Rückbesinnung zur ursprünglichen Tanzbarkeit des Jazz gesucht und gefunden wurde. So werden Stücke von musikalischen Vorbildern wie Cannonball Adderley, Grover Washington Jr. oder Herbie Hancock zu neuem Leben erweckt.
Wenige Meter Luftlinie entfernt von ihrer Geburtsstätte – Manuel Sengs Musikzimmer in der Engelstraße – wird die Formation im wunderschönen Garten von Odile Landragin zu hören und sehen sein.
Manuel Seng – Fender Rhodes
Matthias Nick – Gitarre
Grégoire Pignède – Bass
Maximilian Hering – Schlagzeug
Reinhören und -sehen:
The Jody Grind: https://youtu.be/JKMIuAmL_-E?si=yRXzNzbmrPVsfID1
Supermond: https://youtu.be/qgCb1skAy7g?si=OH4fxUB5QDIz6LQG
Eintritt 18 Euro, ermäßigt 15 Euro (GonsKulturMitglieder sowie Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises).
Anmeldung bis zum 14.08., 18.00 Uhr unter gk(at)gonskultur.de
Einlass ab 18.30 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12, 55124 Mainz
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Open Air Kino: „Priscilla“ — 21. UND 22. August 2025, ab 20.30 Uhr
Priscilla – Königin der Wüste ist eine australische Tragik-Komödie aus dem Jahr 1994 unter der Regie von Stephan Elliott.
FSK: 12 Jahre, 104 Minuten
»Ein glitzernder High-Heel-Tritt gegen die Intoleranz!«
Stephan Elliott schuf 1994 ein Meisterwerk, das heute als einer der wichtigsten Meilensteine des LGBTQ+-Kinos gilt.
Drei Drag-Queens sind auf dem Weg von Sydney nach Alice Springs und erhoffen sich, aus unterschiedlichen Gründen, viel von dem dort geplanten Showauftritt. Was als glitzernder Roadtrip beginnt, wird zu einer emotionalen Reise durch die Wüste, bei der die Gruppe nicht nur mit Motorschäden, sondern auch mit den Vorurteilen der tiefsten Provinz konfrontiert wird. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Auf der einen Seite die unendliche, rote Leere der Wüste, auf der anderen die grellen Pailletten, turmhoher Federschmuck und das extravagante Make-up. Der Film gewann völlig zurecht den Oscar für das Beste Kostümdesign.
Der Soundtrack ist eine einzige Party, doch der Film scheut sich nicht, die Schattenseite von Homophobie und Transfeindlichkeit zu zeigen. Priscilla ist eine universelle Geschichte über Wahlfamilien, Mut und das Bedürfnis nach Anerkennung. Ein zeitloser Klassiker, der zeigt, dass Toleranz und Humor die besten Reisebegleiter sind.
Eintritt: Spende in „Hutkasse“. Keine Anmeldung nötig.
Einlass ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit, Freitag und Samstag!
Wenn sich wegen des Wetters etwas ändert, weisen wir hier darauf hin.
Im Hof von ing.team, Mainzer Str. 1/Ecke Rathaus
mit Getränkeausschank von BUDE25
Vorneweg: Ein Kurzfilm mit der Mainzer Drag Queen Chardonnay von Tain!
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___ 30. August Am Gonsbach, Zugang zwischen Mainzer Str. 47 und 51, Backesgaade, vor dem Gonsbach rechts, ist beschildert
Mein Urgroßvater und ich von James Krüss
„Wer Glück, Witz, Verstand und ein heiteres Herz hat, der kann mit zwei Wörtern viel ausrichten auf der Welt.“ Dass Wörter ein besonderer Schatz sind und wie Kleider, mit denen man die Welt anzieht, ist eines der wichtigsten Geheimnisse, die der kleine Boy von seinem Urgroßvater erfährt. James Krüss erzählt eine wunderbare Geschichte über einen alten Hummerfischer, der mit Sprache drechseln kann, einen Jungen, der in Versen die Sprache entdeckt, über Gedichte und Geschichten, in denen das ABC eine ganz besondere Rolle spielt, über Helgoland, voller liebenswerter Charaktere. Also machen wir es uns an diesem Sonntag mit dem Urgroßvater und Boy in der alten Hummerbude gemütlich und erfahren, was die beiden für Geschichten erzählen und Gedichte drechseln. Und sie dichten und erzählen, was das Zeug hält – immer gleich mit dem Zimmermannsbleistift auf Holz. Dabei wird ein Satz über eine Maus so lang wie ein Rattenschwanz, ein Segelflicker mit zwei Wörtern zum König von Neapel und Nirgendwo zu einem Königreich! Sie haben ihre helle Freude daran und die Leser und Zuhörer auch – denn es gibt sicher wenige (Kinder-)Bücher, die ohne lehrhaft zu wirken, fröhlich-erzählend so viel von Bau, Kunst und Möglichkeiten der deutschen Sprache zeigen und allen Sprachbegeisterten jeden Alters ein solches Lese- und Hörvergnügen liefern.
James Krüss, der in diesem Mai seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, war ein großer Geschichtenerzähler, Reimkünstler und Menschenfreund. Seine Bücher, Gedichte und Hörspiele wurden und werden von Groß und Klein in aller Welt gelesen, gehört und geliebt. Für „Mein Urgroßvater und ich“ wurde James Krüss mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
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Musik im Garten — 13. Sept. 2026, 15 bis 18:30 Uhr
Im Garten von Odile Landragin wird — zum fünfzehnten Mal (mit drei Jahren Pause) — an verschiedenen Orten unterschiedliche Live-Musik erklingen, begleitet von Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen. Findet auch bei schlechtem Wetter statt, nur bei Dauerregen fällt es aus.
Eintritt: 15 €, ohne Anmeldung.
Einlass: ab 14:30 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
Staudengärtnerei Odile Landragin, Hermann-Ehlers-Straße 12, 55124 Mainz
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Das ist schon gewesen:
Hier&Jazz! #50 — 26. Juli 2026, 11 bis ca. 13 Uhr
Kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Fingerfood.
In Kooperation mit hierundjetzt – Raum für die Künste.
Fröhlich/Gogolok
Spannung, Spontanität und Kreativität verbinden die beiden Musiker, die sich bereits seit Beginn ihres Studiums kennen. Dem Pianisten Benedikt Fröhlich und dem Saxophonisten Niklas Gogolok war schnell klar, dass diese Kombination musikalisch einfach passt. Ihr Sound ist geprägt von Eigenkompositionen mit einem deutlichen Bezug zur Jazztradition. Ergänzt wird das Programm durch die großen Werke des Great American Songbooks, welche die beiden jungen Musiker mit ihrer ganz eigenen Vision interpretieren. Das Duo verspricht ein Konzerterlebnis voller Energie und Spielfreude!
Benedikt Fröhlich – Piano
Niklas Gogolok – Sax
Benedikt Fröhlich und Niklas Gogolok auf YouTube:
https://youtu.be/hXQPNbmvkFo?is=VtCrdiafhoyNRdiK
https://youtu.be/z8QWBoN-3Is?is=j_AnRSzMDsflVL_f
Instagram:@benediktfroehlich und @niklas_gogolok
Eintritt: 10 Euro. 6 Euro für Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises.
Einlass ab 10:30 Uhr. Begrenzte Platzzahl! Eine Anmeldung bis 13. Juni unter gk(at)gonskultur.de erleichtert unsere Planung.
Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
hierundjetzt – Raum für die Künste, Grabenstraße 65
www.hierundjetztinmainz.de
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Jazz: Camargo Quartett — 25. Juni 2026, 19 Uhr
Der KLANGRAUM ist klimatisiert!
Die Melodien wirken vertraut, fast wie Volkslieder – doch von welchem Kontinent? Der deutsch-kolumbianische Schlagzeuger Julian Camargo schreibt Musik, in der Jazztradition und kolumbianische Folklore hörbar werden. Sanft und leichtfüßig interpretiert von Gitarre, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Julian Camargo studierte bis 2018 Jazz-Schlagzeug in Mainz und war in zahlreichen Projekten aktiv, die ihn rund um den Globus führten. Neben seiner Arbeit als Musiker ist er heute auch als Filmemacher tätig und produziert Musiksendungen für den Deutschlandfunk, SWR und HR. 2021 erschien Camargos Debütalbum Songs About Being Young beim Label DMG Germany. Es ist ein musikalisches Tagebuch mit Stücken, die zwischen seinem 14. und 24. Lebensjahr entstanden sind. Eingespielt mit einer fünfköpfigen Band und Gästen wie Mark Lettieri, Simon Oslender, Jesse Milliner oder Daniel Stelter.
Fünf Jahre später ist Camargos Klangvorstellung reduzierter geworden: Das Camargo Quartett setzt auf einen akustischen Sound, die Improvisation steht klar im Mittelpunkt. Trotz der vielen Einflüsse lässt sich die Musik eindeutig im Jazz verorten – allerdings mit ungewöhnlichen Farbtönen: von Folk-Anklängen über walzerartige Rhythmen aus den kolumbianischen Anden bis hin zu karibischer Cumbia. Stile, die im Jazzkontext selten zu hören sind. Als Komponist bleibt Camargo dabei stets bodenständig: Seine Melodien sind zugänglich für Ohr und Herz, auch wenn sich darunter komplexe Ideen und Ursprünge verbergen.
Zum Leben erweckt werden die Stücke vom französischen Pianisten Jean-Yves Jung, dem Gitarristen Lukas Roos und Bastian Weinig am Bass. Instrumentale Musik zum Zuhören – und zum Lächeln.
Reinhören und -sehen: www.youtube.com/watch
Anmeldung bis zum 24.06.2026 unter gk(at)gonskultur.de
Einlass ab 18:30 Uhr. Begrenzte Platzzahl.
Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 15 Euro (GonsKulturMitglieder sowie Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises).
Tonstudio KLANGRAUM, Grabenstraße 55
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Hier&Jazz! #49 — 14. Juni 2026, 11 bis ca. 13 Uhr
Kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Fingerfood.
In Kooperation mit hierundjetzt – Raum für die Künste.
Ilumina (jetzt als Duo) gibt der Verbundenheit zueinander und zu unserer Umwelt einen Klang. Gefühle von Wärme, Melancholie und Ruhe fließen ineinander und verleihen der Musik Ausdruck und emotionale Kraft. Inspiriert ist das Trio von Vorbildern wie Geri Allen und Charlie Haden, Scriabin und Debussy – sensibel verwoben mit einer individuellen Ästhetik des zeitgenössischen Jazz. Ihre Musik birgt die Einladung, sich in ihr zu verlieren, um besonnen wieder zurückzufinden.
Das junge Trio, nee, diesmal als Duo, hat seine Wurzeln an der Hochschule für Musik in Mainz. Mina Lichtenberg kam nach ihrem Schulmusik-Examen (Klavier und Chorleitung) zum Jazzkontrabass-Studium nach Mainz, wo sie Leandro Hernández Waber (Steinway-Förderpreis für Jazzpiano 2024) im Fachbereich Jazz und Popularmusik begegnete. Mit großer Offenheit und Durchlässigkeit bewegt sich Ilumina innerhalb seiner Klangräume. Das einfühlsame Zusammenspiel verschafft dem Trio Freiräume im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Struktur und Impulsivität.
Leandro Hernández Waber – Piano
Mina Lichtenberg – Bass
Der Schlagzeuger ist leider verhindert. Doch die Beschreibung trifft ebenso auf das Duo zu!
Reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=7xRZD_ClXzA
Eintritt: 10 Euro. 6 Euro für Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises.
Einlass ab 10:30 Uhr. Begrenzte Platzzahl! Eine Anmeldung bis 13. Juni unter gk(at)gonskultur.de erleichtert unsere Planung.
Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
hierundjetzt – Raum für die Künste, Grabenstraße 65
www.hierundjetztinmainz.de
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Hier&Jazz! #48 — 17. Mai 2026, 15 bis ca. 17 Uhr
Kleine Jazz-Events in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Fingerfood.
In Kooperation mit hierundjetzt – Raum für die Künste.
Diesmal: GEÄNDERTE ANFANGSZEIT!
AUSGEBUCHT!
Lulo Reinhardt
Geboren 1961 in Koblenz, erhielt Lulo im Alter von 5 Jahren den ersten Gitarrenunterricht von seinem Vater Bawo Reinhardt. Bereits mit 12 Jahren spielte er in der Familienband Das Mike Reinhardt Sextett.
1992 gründete Lulo zusammen mit seinem Vater die Band I Gitanos (Gypsy goes Latin). Sie sangen ausschließlich in Romanes, der Sprache der Sinti. Seine eigene Band, das Lulo Reinhardt Latin Swing Project gründete Lulo Reinhardt 2002. Hier spielt er fast ausschließlich Eigenkompositionen. Seine musikalische Tradition und die vielfältigen Einflüsse und Inspirationen durch die Zusammenarbeit mit Musiker*innen aus aller Welt sind die Grundlage seines Schaffens.
Seine Touren führten ihn 13mal nach Australien, achtmal in die USA, nach Afrika, China und quer durch Europa. Im Dezember 2017 besuchte Lulo Reinhardt Indien – den Ursprung seiner Wurzeln, der Sinti und Roma. In Kalkutta nahm er die CD Gypsy meets India mit seinem Freund dem Slidegitarristen Debhashish Bhattacharya und seinem langjährigen Wegbegleiter Uli Krämer (Schlagzeug und Percussion) auf. Diese CD gewann den Deutschen Schallplattenpreis in der Kategorie Weltmusik.
Am 17. Mai ist Lulo Reinhardt bei GonsKultur e. V. solistisch zu Gast. Damit erfreuen wir hoffentlich diejenigen besonders, die letztes Jahr keinen Platz mehr bei Lulo Reinhardt & Daniel Stelter bekommen konnten.
Reinhören und -sehen:
Freedom and Peace https://www.youtube.com/watch?v=nd4MmeangqM
Arabic Mystic Morning https://www.youtube.com/watch?v=XhKRu5i_YWU
Letters from Joyce https://www.youtube.com/watch?v=8bD6YbEQ4ug
Eintritt 13 Euro, ermäßigt 10 Euro (Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises). Begrenzte Platzzahl! Anmeldung bis 16.05., 18 Uhr, unter gk(at)gonskultur.de
Einlass ab 14:30 Uhr. Beginn 15:00 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
hierundjetzt – Raum für die Künste, Grabenstraße 65
www.hierundjetztinmainz.de
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Khadim Seck, Tony Clark und Max Clouth — 10. Mai 2026, 19 Uhr
Die Töne einer Shakuhachi-Flöte spannen sanfte Bögen, heben ab in sphärische Weiten, Gitarrenklänge und perkussive Akzente setzen ein, führen die Bewegung fort, wie ein Sternzeichen am östlichen Horizont. Komplexe Akkorde, expressive Improvisationen lassen Bilder entstehen.
Der Frankfurter Gitarrist Max Clouth hat nach seinem Studium der Jazz-Gitarre in Mainz und Dresden drei Jahre in Mumbai gelebt und dort indische Musik studiert, ist tief in das Land, seine Traditionen und Klänge eingetaucht. 2017 erhielt er das Frankfurter Jazzstipendium, den Jazzpreis der Stadt Frankfurt. Er arbeitet kontinuierlich im Spannungsfeld von indischer Musik und Jazz.
Max Clouths neues Projekt mit dem Shakuhachi-Virtuosen Tony Clark und dem Percussion-Meister Khadim Seck verschmilzt diese Elemente in organischer Weise. Ihr Album „Entelecheia” wurde von der Fachpresse euphorisch besprochen:
„Druckvolle Steigerungen und Momente der Entspannung wechseln sich ab (...) Die gelungene Premiere (...) wird begeistert gefeiert und lässt auf weitere Konzerte der unkonventionellen Formation hoffen.” FAZ
„… eine wunderbare Klangreise.” Jazzthetik
„... Spagat aus Art- und Jazzrock ... all dies ist schon einzigartig. Aber auch die anderen Songs halten Wundersames bereit.” Eclipsed
Khadim Seck – Percussion, Ngoni, Gesang
Tony Clark – Shakuhachi, Bass
Max Clouth – Gitarre
Reinhören und -sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ETuNprfQJoo
Anmeldung bis zum 09.05.2026, 18.00 Uhr, unter gk(at)gonskultur.de
Eintritt 18 Euro, ermäßigt 15 € (GonsKulturMitglieder sowie Schüler:innen, Studierende und Sozialhilfeempfänger:innen bei Vorlage des entsprechenden Ausweises)
Einlass ab 19 Uhr. Film- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
Jugendzentrum GONSO, Mainzer Straße 2
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Film: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ — 28. Februar 2026, 19:30 Uhr
US-amerikanisches Drama aus dem Jahr 2017 unter der Regie von Martin McDonagh.
FSK: 12 Jahre, 116 Minuten
Der Film erzählt die Geschichte von Mildred Hayes (gespielt von Frances McDormand), einer Mutter, deren Tochter brutal ermordet wurde. Da die Ermittlungen seit Monaten ohne Ergebnis bleiben, mietet Mildred drei alte Werbetafeln an einer Landstraße und konfrontiert damit öffentlich die örtliche Polizei. Diese provokante Aktion setzt eine Kette von Konflikten in der Kleinstadt Ebbing in Gang und stellt Fragen nach Schuld, Verantwortung und Gerechtigkeit.
Zentrale Themen des Films sind Trauer, Wut, Moral, Rassismus und die Möglichkeit von Vergebung. McDonagh verbindet dabei schwarzen Humor mit ernster Gesellschaftskritik und zeichnet komplexe, ambivalente Figuren, die sich im Laufe der Handlung weiterentwickeln.
Der Film wurde von der Kritik hochgelobt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Frances McDormand gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin, Sam Rockwell wurde für seine Nebenrolle ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnet. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri gilt als eindringliches, vielschichtiges Drama, das lange nachwirkt.
Eintritt: Spende in „Hutkasse“
Einlass ab 19:00 Uhr
Jugendzentrum GONSO, Mainzer Straße 2
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